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Quelle aus verzinktem Rechteckrohr

Stahl hat Angst vor Rost, deshalb müssen wir Wege finden, ihn zu schützen, um seine Lebensdauer zu verlängern. Vor dem 18. Jahrhundert wurden diese Methoden wie Ölen und Malen angewendet, sie waren jedoch nicht haltbar und ließen sich leicht abziehen. Für kleine Gegenstände werden verkupferte und verzinnte Verfahren verwendet, die jedoch zu kostspielig sind. Mit der Entwicklung der modernen Industrie sind große Mengen Stahl der Außen- und Feuchtigkeitsumgebung ausgesetzt, und es besteht ein dringender Bedarf an einer Methode, die Stahl in großem Umfang schützen kann.
Im Jahr 1742 führte der französische Chemiker Melouin ein Experiment durch, bei dem er Eisen in geschmolzenes Zink eintauchte und es herausnahm, um auf der Oberfläche eine silberweiße Zinkschicht zu bilden, die Rost verhindern konnte. Er veröffentlichte an der Königlichen Akademie von Frankreich einen Artikel über die offizielle Geburtsstunde der Feuerverzinkung. Im Jahr 1837 (Industriepatent) meldete Sorel aus Frankreich ein Patent für die Feuerverzinkung an und schlug offiziell vor, dass Zink reaktiver als Eisen sei und „sich selbst opfern“ könne, um Stahl zu schützen (kathodisches Schutzprinzip).
Im selben Jahr verbesserte Crawford im Vereinigten Königreich sein Verfahren durch die Verwendung von Ammoniumchlorid als Flussmittel und legte damit den Grundstein für die moderne Feuerverzinkungstechnologie. Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Feuerverzinkung populär: Eisenbahnschienen, Straßenlaternenmasten, Leitplanken und Gebäudeteile wurden alle aus „schwarzem Stahl“ hergestellt und anschließend feuerverzinkt. Hierbei handelt es sich um verzinkte Vierkantrohre.
Mit der explosionsartigen Nachfrage nach Stadtbau, Fabriken, Gewächshäusern und Leitplanken entstand gleichzeitig die Kaltverzinkung (Galvanisierung) und im späten 19. Jahrhundert wurde die elektrolytische Verzinkung erfunden. Die Zinkschicht ist dünn, glänzend und kostengünstig, wodurch kaltverzinkter Vierkantstahl entstand. Im Jahr 1931 erfand der polnische Ingenieur Sendzimir die Wasserstoffreduktionsmethode, eine kontinuierliche Feuerverzinkungsanlage für Bandstahl. Die Kosten sanken deutlich und die Qualität blieb stabil. Später wurde das Vierkantrohr direkt mit verzinktem Stahlband verschweißt (heute das gängige Verfahren).
June 03, 2026
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